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Projekt „Sonnenernte“ mit Hilfe der Solartechnik

 
 

--> Hier geht es zu den aktuellen Daten unserer Solaranlage. <--


Presseberichte:
In "mittendrin und außen vor" Heft 2009/2010

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MACH MIT bei der Erweiterung der Photovoltaikanlage !!

Bewahrung der Schöpfung . . .

 . . . aber bitte auch selbst etwa dafür tun und nicht nur anderer Leute Geld dafür einsetzen lassen !

Die Pfarrgemeinde St. Bonifatius hat schon vor 8 Jahren  eine Photovoltaikanlage zur Gewinnung von elektrischem Strom  auf dem Gemeindehaus installiert. Dank großzügiger Förderungsmaßnahmen des Staates  - die letztlich alle Stromnutzer zahlen  -   erzielt die Gemeinde einen jährlichen „Sonnenertrag“  von ca. zweieinhalbtausend Euro.
Diese Anlage soll erweitert und die nötige Finanzierung auf möglichst viele Schultern verteilt werden. Dazu werden die Gemeindemitglieder von St. Bonifatius gebeten , für mehrere Jahre einen Kleinkredit zur Verfügung zu stellen. Wenn der dann nach etwa 10 Jahren zurückgezahlt sein wird, kann unser Sonnenkraftwerk auf dem Dach wenigstens für weitere 10 Jahre gewinnbringend arbeiten. Über all die Jahre wird der Strom in St. Bonifatius sowohl  im Kindergarten als auch in der Kirche selbst genutzt.  Der so erwirtschaftete Gewinn soll dann ausschließlich sozialen Projekten unserer Gemeinde zufließen. Zu denken wäre an Kinderfreizeiten, Messdienerfahrten, Familien- und Seniorenarbeit  oder auch an die Unterstützung der indischen Kinderdörfer, die vor 25 Jahren in St. Bonifatius ihren Anfang genommen haben.,

Eine Statistik zur Stromgewinnung von 2002 - 2011:


Erweitung der Solaranlage vollendet !!

Die Erweiterung der Photovoltaikanlage auf 10,85 kWp wurde bereits im Mai 2010 fertiggestellt .Dabei wurden deutsche Module der Fa. Schott und Wechselrichter von SMA eingebaut. Die Gesamtleistung der Anlage hat sich von 5,6 kW auf 10,85 kW fast verdoppelt. Der umweltfreundlich und kostenlos erzeugte Strom aus dem Licht der Sonne wird ins Kasseler Stromnetz eingespeist und von den Städtischen Werken mit ca. 40 ct pro Kilowattstunde vergütet. Bis sich die Anlage bezahlt gemacht hat, sollten noch möglichst viele Gemeindemitglieder Boni-Zertifikate ( s.o.) erwerben !!

Nähere Informationen und Zertifikate können im Pfarrbüro,
bei Herrn Gergen oder unter georg.-klein@t-online.de angefordert werden.





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Solarenergienutzung in St. Bonifatius seit 2001

1. Warum "ernten" wir Sonnenenergie ?
2. Wie "ernten" wir Sonnenenergie ?
3. Was kann jedes Gemeindemitglied zur „Sonnenernte“ beitragen ?
4. Welche Daten liefert unsere Messstation ?


1.)

In den letzten Jahrzehnten wird u.a. von den Kirchen zum „verantwortlichen Umgang“ mit der Schöpfung aufgerufen, wird auf biblische Zugänge verwiesen, die dies anmahnen.
Der Anfang unseres Glaubensbekenntnisses nennt eine wesentliche Grundorientierung auf die Schöpfung hin :“Ich glaube an Gott , den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.“ Die ganze Welt ist als Schöpfung Gottes, als seine Gabe zu sehen, die uns zur Aufgabe wird. In den beiden Schöpfungsberichten der Bibel wird das Verhältnis des Menschen zur Schöpfung beschrieben: „...unterwerft die Erde euch und herrscht über die Fische im Meer, über die Vögel des Himmels ...“(Gen 1,28). Im 2. Schöpfungsbericht wird der Lebensraum des Menschen als Garten bezeichnet , „damit er ihn bebaue und behüte“(Gen 2,15). Das „Behüten“ gibt dem „Beherrschen“ die Richtung, d.h. „Beherrschen“ bedeutet nicht Ausbeutung und Unterdrückung, sondern Bewahren, Sorge tragen für. Also trägt auch unsere Gemeinde St. Bonifatius Verantwortung für die Schöpfung immer in dem Bewusstsein, diese Gabe Gottes an die nächste Generation weiterzugeben .
Die Deutsche Bischofskonferenz hat schon im Jahre 1985 gemeinsam mit der ev. Kirche unter dem Titel „Verantwortung wahrnehmen für die Schöpfung“ eine gemeinsame Erklärung veröffentlicht, in der sie auf die zunehmende Umweltschädigung hinweist und zum Gegensteuern aufruft.
Wir wollen gegensteuern!! Neben dem Energiesparen ( z.B. Wärmeschutzverglasung im Pfarrheim, Energiesparlampen in der Kirche ) werden wir auch „Sonnenernte“ betreiben. Die Nutzung der unerschöpflichen und für alle kostenlosen Sonnenenergie soll ein Beitrag zur Kohlendioxidminderung (Treibhauseffekt) und zur Schonung der unwiederbringbaren Rohstoffe Öl, Erdgas und Kohle leisten, denn Öl geht sonst bereits in 40 bis 50 Jahren zur Neige . Weil Gott auch unserer Gemeinde St. Bonifatius die Erde zur Bewahrung anvertraut hat, haben der Pfarrgemeinderat und der Verwaltungsrat beschlossen, auf dem Dach des Pfarrheims „St.Martin“ eine Fotovoltaikanlage zu installieren.


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Diese wandelt Sonnenenergie umweltfreundlich direkt in elektrischen Strom um. Der Strom, es sind ca. 4000 kWh pro Jahr zu erwarten, wird ins öffentliche Netz eingespeist und 20 Jahre lang vom Energieversorger mit 0,99 DM pro kWh vergütet. Die Anlagekosten von ca. 90000 DM werden finanziert von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt ( 48000 DM), dem Land Hessen ( 14000 DM) und der Kirchengemeinde.

2.)
Seit 4,5 Milliarden Jahren liefert die Sonne der Erde aus einer Entfernung von 150 Millionen Kilometern Licht und Wärme . Seit Dezember 2001 gewinnt unsere Gemeinde Strom aus Sonnenenergie. Fotovoltaikanlagen nutzen den vom Physiker Becquerel bereits 1839 entdeckten Fotoeffekt. Bei diesem Effekt wird die Strahlung des Lichtes direkt in elektrische Energie umgewandelt.
40 Solarmodule vom Typ Siemens SP 140 bilden das Kernstück der netzgekoppelten Fotovoltaikanlage. Die Energieumwandlung vollzieht sich in den quadratischen Siliziumscheiben, die fast flächendeckend unter der oberen Glasscheibe eines PV-Moduls angeordnet sind. Alle Module einer Anlage bilden zusammen den Solargenerator.


Zahlen und Einheiten:

Energie: 1kWh (setzt ein 1000 Watt Heizlüfter in 1 Stunde um) = 3600000 Joule

1 Liter Öl entspricht 10 kWh

Leistung: 1 Kilowatt = 1000 W
Die Dauerleistung eines Menschen beträgt ca. 100 Watt
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Die einzelnen Solarmodule werden zu mehreren Modulen in Reihe geschaltet. Die Vormontage der Module erfolgte durch Gemeindemitglieder Ende Oktober 2001 im Pfarrsaal :

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Jeweils 10 Solarmodule werden zu einem sogenannten String zusammengeschaltet. Jeweils zwei solche Strings werden dann einem Wechselrichter zugeführt. Die Spitzenleistung der gesamten Anlage auf dem Dach des Pfarrheims beträgt 5600 Wp.

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Für die Montage der Solarmodule auf der Dachfläche wurden Aluminium- und Edelstahlgestelle verwendet. Die Aluminiumgestelle sind auf Aluklammern montiert. Die Gestelle hat man auf kurzem Weg in den Potentialausgleich eingebunden, denn das Stehfalzdach ist komplett geerdet. Die einzelnen Stränge werden unter dem Dach mit String-Wechselrichtern verbunden. Diese wandeln die vom Fotovoltaikgenerator erzeugte Gleichspannung in Wechselspannung von 230 V und der Frequenz 50 Hz um, die die handelsüblichen Elektrogeräte benötigen. Vom Dachboden wird der Strom zum Einspeisezähler der Städtischen Werke geleitet, der im Abstellraum des Kindergartens installiert wurde .

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3.)
  • Die wichtigste Aufgabe ist : INFORMIEREN SIE SICH über umweltfreundliche Energiegewinnung und erzählen Sie davon in Ihrem Bekanntenkreis.
  • Wir wollen nicht um Spenden bitten. - Wer aber das Bedürfnis hat, das Zeichen, das die Gemeinde gesetzt hat, zu unterstützen, der kann einen oder mehrere Solarbausteine ( in Form einer Urkunde) im Wert von 5 EUR, 10 EUR oder 50 EUR erwerben. Bitte wenden Sie sich an den Projektleiter Hr. Klein (Tel. 819247) oder überweisen Sie das Geld auf das Konto der Kirchengemeinde 107699 bei der Kasseler Sparkasse (BLZ 52050353).


4.)
Die ins öffentliche Netz eingespeiste elektrische Energie wird über einen Datenlogger erfasst und die Messwerte werden in einem Computer im Pfarrbüro gespeichert und in regelmäßigen Abständen dem Frauenhoferinstitut in Freiburg geschickt. An der Außenwand des Pfarrheims wurde eine elektronische Schautafel installiert, an der alle Passanten die aktuellen Messwerte ablesen können. Monatliche Messwerte finden Sie in Zukunft an dieser Stelle :

(Georg Klein)

Die technische Verschaltung der Geräte:

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Impressionen vom ersten Workshop:

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