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Katholische Kindertagesstätte St. Bonifatius

   

Der Kirchengemeinde St. Bonifatius ist es ein Anliegen, Kindern im Vorschulalter Räume zur Verfügung zu stellen und Erziehung, Grundlage des christlichen Menschenbildes, an­zubieten. Und dies nicht nur für die Kinder unserer katholischen Gemeinde, sondern für die Kinder des Wohngebietes überhaupt: in der Mehrzahl Kinder aus katholischen und evangelischen Familien.
Aufgrund des Zuzuges von Gastarbeitern, Asyl­suchenden, Aussiedlern spiegelte sich sehr schnell in der Kindertagesstätte (KiTa) die vielfäl­tige gesellschaftliche Situation wider. Heute haben wir Kinder verschiedener Konfessionen und Religionen bei uns, Kinder, die keiner Religion angehören, Kinder vieler Nationen und Sprachen und Hautfarben. Ohne Übertreibung darf man behaupten: die Welt ist bei uns vertreten. Deshalb versteht unsere KiTa ihren Auftrag neben dem allgemein erzieherischen speziell auch darin, eine Brücke zwischen den Weltanschauungen und Sprachen zu sein. Das erfahren unsere Kinder im Miteinander wie selbstverständlich, und das strahlt auch auf die Erwachsenenwelt aus: auf die Eltern unserer Kinder und unsere Gemeinde insgesamt. Vorurteile abzubauen und Menschen einander in ihrer von Gott gegebenen Menschen­würde achten zu lernen: dies ist ein wesentliches Anliegen unserer Einrichtung gerade in einer Zeit, die oftmals durch Intoleranz und Fremdenfeind­lichkeit belastet ist. Die Brücke auf unserem Spielplatz ist nicht nur Ge­staltungselement der An­lage und Spielelement für die Kinder; man kann sie als Symbol unseres Erzieh­ungsauftrages sehen, wie wir ihn verstehen
Ziel unserer Arbeit
Ziel unserer Arbeit ist, jedes Kind als eigenstän­dige Persönlichkeit mit seinen Stärken und Schwächen anzunehmen und individuell zu för­dern, die Eltern in ihrer verantwortungsbewussten Erziehungsaufgabe zu unterstützen und zu er­gänzen.
Schritt für Schritt wird die Persönlichkeit, Selbst­ständigkeit, Kritikfähigkeit und Kreativität weiter­entwickelt. Für die Kinder ist es wichtig, Grenzen zu erleben, die durch die Interessen der Ge­meinschaft und der Einzelnen gesetzt werden. Der Kindergarten möchte, dass Kinder lernen, ihre individuellen Bedürfnisse deutlich zu machen und sich mit anderen in positiver Form auseinan­derzusetzen. Eine wesentliche Grundlage und ein wichtiger Bestandteil unserer Arbeit sind die reli­giöse Erziehung sowie die intensive Ausrichtung auf Sprache und Sprachkultur.
Die Umsetzung der Ziele unserer pädagogischen Arbeit orientiert sich nach dem situationsorientier­ten Ansatz. Ziel dieses Ansatzes ist es, Kinder aus verschiedener Herkunft sowie Kinder mit unter­schiedlichen Lebensverhältnissen zu befähigen, möglichst selbständig und kompetent denken und handeln zu können. Dem sozialen Lernen wird mehr Bedeutung beigemessen als dem Erwerb isolierter Sachkompetenzen. Lernorte und Ein­richtungen außerhalb unserer Kindertagesstätte wollen wir für unsere Kinder erfahrbar und durchschaubar machen. Religiöse Erziehung in unserer Einrichtung greift nicht nur Inhalte auf, die sich am Kirchenjahr orientieren, sondern fließt in unsere tägliche Arbeit mit ein. In unserer Kinder­tagesstätte praktizieren wir teiloffene Arbeit durch gruppenübergreifendes
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Die KITAZ (Kindertagesstätten - Zeitung) ist eine Zeitschrift für Eltern und Kinder und erscheint halbjährlich.
Diese Zeitung gibt die Möglichkeit für transparente und interaktive Arbeit  mit den Eltern in der Kindertagesstätte.
Durch die KITAZ werden Themen, Konzepte und Anleitungen in entsprechender Form nach "Außen" gegeben.
Ein fester Bezug zur Kindertagesstätte wird hergestellt. Termine und Fakten werden weitergegeben und ein kontinuierlicher Informationsfluss sichergestellt.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Lesen.

                                                                                              Marita Gill (Leiterin der KiTa)


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