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Segelfreizeit vom 29. Juni bis 5. Juli 2008

   

In den Sommerferien bot unser ehemaliger Kaplan Manuel Neumann eine Segelfreizeit auf der Ostsee an. Wer träumt nicht davon, einmal auf einem großen Schiff selbst die Segel zu setzten. Dies war auch der Grund, weshalb ich mitgefahren bin. Unsere Reise startete mit 23 Personen in Kassel. Im Kieler Hafen lag unser Schiff, die ,,Albert Johannes“, ein 46 Meter langer Dreimaster. Wir kamen gerade rechtzeitig in Kiel an, um den Abschluss der Kieler Woche mit dem großen Feuerwerk zu erleben. Am nächsten Tag hieß es zum ersten Mal: ,,Segel setzen“. Nachdem uns der Kapitän und der Maat eine kurze Einweisung gaben, ging die Reise auch schon los. Schon am ersten Tag hatten wir ziemlich hohen Wellengang, dies war auch der Grund, warum es dem ein oder anderen nicht ganz so gut ging, aber spätestens am Abend, wenn wir gemeinsam beim Essen saßen, waren die „Qualen“ vergessen. Jeder Tag wurde mit einem kleinen Impuls von Kaplan Neumann eingeleitet.
Unser erster Anlegeplatz war die kleine dänische Insel Lyo. An den Abenden feierten wir entweder eine Messe oder eine kleine Andacht an Bord des Schiffes. Danach verbrachten wir die Zeit entweder mit Gesellschaftsspielen oder mit Unterhaltungen. Am darauffolgenden Tag beschlossen wir auf Lyo
zu bleiben, da kein Wind wehte. Dieser Entschluss wurde von jedem willkommen geheißen, denn der vorherige Tag war sehr anstrengend. Jedoch kam keine Langeweile auf.
Die Insel bot sich für einen kleinen Spaziergang oder für ein Bad in der Ostsee an. Und so war auch dieser Tag sehr erlebnisreich. Am Mittwoch hieß unser Ziel Svendborg. Da wir eine ungünstige Windrichtung hatten, mussten wir mit dem Schiff kreuzen, dies machte sehr viel Spaß. Die Arbeit bot nun einige Abwechslung
und forderte jeden an Bord. Auch dieser Tag verging wie im Flug und so verbrachten wir den Abend im Hafen von Svendborg bei einer Runde ,,Mensch ärgere dich nicht“. Unser nächstes Ziel war Bagenkop, dies war der letzte dänische Hafen, den wir ansteuerten. Am nächsten Tag ging es schon wieder nach Kiel, wo wir weiter mit dem Bus nach Eckernförde fuhren. Dort verbrachten wir die letzten drei Tage unserer Freizeit damit, eine Stadtrundführung zu machen, Schwimmen zu gehen und einfach die Zeit zu genießen.

Zum Abschluss kann ich sagen, dass es eine rundum gelungene Segelfreizeit war und wir sehr viel Spaß miteinander hatten. Auch noch mal ein Dank an Kaplan Neumann, der alles so schön organisiert hat und auch an die anderen Betreuer, die mitgefahren sind.

Elisabeth Pfeiffer








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